Dobermann in Not, aus dem Tierheim oder Tierschutz
Dobermann in Not warten auf eine zweite Chance! Hilf Dobermann Hunden aus dem Tierheim bzw. Tierschutz und gib ihnen ein neues Zuhause!

Hilf einem Dobermann in Not


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Wie kann ein Dobermann in Not geraten?

Gründe für einen Dobermann in Not gibt es leider viele. Den Hund trifft in jedoch keine Schuld an seiner missliche Lage.

Es ist vielmehr die Unwissenheit der Halter oder widrige Umstände, die den Dobermann seines Zuhauses berauben und ihn zu einem Notfall machen. Hier findest Du eine Auflistung über die häufigsten Abgabegründe:

Jemand hat eine Allergie gegen den Dobermann

Allergien sind nicht immer angeboren, sondern entwickeln sich oft erst im Laufe des Lebens. So können auch Hundehaarallergien erst später bei Dir oder einem Familienmitglied auftreten. Möchtest Du ganz sicher sein, kannst Du vor der Anschaffung eines Dobermanns beim Hautarzt einen Test machen lassen.

Bist Du allergisch, möchtest aber trotzdem gerne einen Dobermann halten, ist eine Hyposensibilisierung eine Lösung. Bei gravierenden Allergien und heftigen Reaktionen auf den Hund bleibt allerdings manchmal nur die Abgabe.

Dobermann in Not aus dem Tierheim
Hilf einem Dobermann in Not aus dem Tierheim!

Deine berufliche Situation ändert sich

Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen, kann schwierig sein. Viele arbeitende Dobermann-Freunde schaffen es trotzdem. Dennoch kann es Veränderungen geben, welche die Hundehaltung plötzlich erheblich erschweren:

  • Schichtdienst
  • lange Dienstreisen / Dienstfahrten
  • längere Arbeitszeiten
  • längere Anfahrtswege

Wer da keine Hilfe von außen hat, wie Familie oder Freunde, die sich um den Dobermann in Deiner Abwesenheit kümmern, gibt den Vierbeiner oft schweren Herzens ab.

Der Dobermann als Scheidungsopfer

Dobermann in Not durch Scheidung
Nicht selten gerät ein Dobermann in Not weil sich die Besitzer getrennt haben.

Geht eine Ehe oder Beziehung auseinander, möchte manchmal niemand den Vierbeiner mehr haben.

Er ist eine unwillkommene Erinnerung an die gescheiterte Beziehung oder niemand hat mehr die Zeit sich ausreichend zu kümmern.

Entweder streiten sich die Parteien um den Hund, es mag niemand den Vierbeiner behalten oder die neue Lebenssituation verhindert eine artgerechte Haltung, weil die Zeit, das Geld oder einfach ausreichend Platz fehlt.

Der Hund hat anschließend das Nachsehen und gerät in Not.

Herrchen oder Frauchen verstirbt

Dobermann in Not durch Todesfall
Dobermann in Not durch Todesfall

Wenn der Dobermann seinen Besitzer überlebt, gibt es vielleicht niemanden, der bereit ist, den Hund zu übernehmen. Angehörige können oder wollen dem Hund vielleicht kein neues Zuhause schenken.

Traurig und ohne Rudel bleibt der Hund zurück und wird ans Tierheim oder eine Pflegestelle übergeben.

Auswanderung

Möglich, dass der Dobermann nicht ins gewünschte Land eingeführt werden darf oder aus zeitlichen oder klimatischen Gründen zurück bleiben muss.

Hundehaltung nicht erlaubt

Vor Einzug in eine Mietwohnung bzw. Umzug sollte stets überprüft werden, ob die Haltung von Hunden erlaubt ist. Wenn nicht, kann der Vermieter höflich um sein Einverständnis gebeten werden, welches am besten schriftlich festgehalten wird.

Keinesfalls darf die Haltung des Dobermanns dem Vermieter verschwiegen werden. Allerdings ist es schon für kleine Vierbeiner mitunter recht schwierig, mit Herrchen eine Bleibe zu finden. Bei einem mit Vorurteilen behafteten Dobermann wird es erst recht zur Herausforderung. Suche darum frühzeitig nach einer hundefreundlichen Wohnung.

Überforderung oder Unkenntnis der Besitzer

Leider einer der häufigsten Gründe, warum ein Dobermann zum Notfall werden kann. Viele Menschen vergessen, dass es sich beim Dobermann um ein lebendes Wesen handelt, und er keinesfalls ein Prestigeobjekt ist. Immer noch wird der Dobi nämlich aufgrund seines Aussehens und seines Rufs gehalten. Zum Prahlen und Angeben sozusagen.

Dobermann in Not durch Überforderung
Dobermann in Not durch Überforderung

Häufig unterschätzen Halter allerdings auch den Aufwand, den ein so anspruchsvoller Hund wie der Dobermann mit sich bringt. Er ist bestimmt kein Vierbeiner für Anfänger und gehört in kompetente und erfahrene Hände. Eine konsequente Erziehung bereits in den ersten Lebensmonaten ist dringend angeraten. Wer zu nachgiebig mit dem Welpen ist oder das Training schleifen lässt, bekommt oft hinterher arge Probleme, wenn der Dobermann erst einmal ausgewachsen ist.

Der Hund entwickelt Unarten und sucht sich womöglich eigene Beschäftigungen, wenn er nicht genügend gefordert und bewegt wird. Er wird in schlimmen Fällen sogar versuchen, die Alphaposition im Rudel einzunehmen, wenn er keine Bezugsperson hat, die ihm Sicherheit und Ruhe vermittelt und ihm zeigt, wo es langgeht. Da der Dobermann ein großer und kräftiger Hund ist, sind spätere Probleme somit vorprogrammiert und leider eben auch hausgemacht.

Immer wieder hört man auch von Beißvorfällen, in die Dobermänner involviert waren. Sie schnappen nach Artgenossen, Menschen oder sogar ihren eigenen Besitzern. Wer solch ein Verhalten auf die Rasse schiebt und auf die Schärfe des Dobermanns zurückführt, macht es sich nur allzu leicht. Der Dobermann würde nie grundlos auf etwas oder jemanden losgehen.

Dobermann in Not
Ein Dobermann kann auch in Not geraten, weil seine Besitzer ihn nicht richtig erzogen haben und jetzt nicht mehr mit ihm klar kommen.

Häufig sind solche Attacken auf Vernachlässigung, unzureichende oder falsche Erziehung, nicht artgerechte Haltung, unnötige Härte und leider auch Isolation zurückzuführen. Wer seinen Dobermann ausschließlich im Zwinger hält und der Vierbeiner wenig, bis keinen Familienanschluss und kaum Beschäftigung erhält, so stumpft der Hund irgendwann ab, wird sein eigener Herr und sucht sich selbst eine Aufgabe.

Es ist also beim Dobermann besonders wichtig, sich vorab genau über die Rasse zu informieren und sich auch nach der Anschaffung ausgiebig und ein Hundeleben lang mit dem Vierbeiner zu beschäftigen und ihn konsequent aber liebevoll zu erziehen.

Besitzer können jedoch noch aus anderen Gründen überfordert sein oder den Hund abgeben:

  • Hohe finanzielle Kosten der Hundehaltung wurden unterschätzt oder sind nicht mehr tragbar
  • Zeitlicher Aufwand für Training, Pflege und Beschäftigung wurde unterschätzt
  • Veränderte Lebensumstände erlauben keine Haltung mehr (Z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit)
  • Das Managen von Familie und Hund oder auch Beruf und Hund ist zu stressig
  • Der Hund wird unbequem, z.B. weil er alt oder krank wird, mehr Pflege bedarf oder Unarten entwickelt hat

 


Straßenhunde und ausgesetzte Vierbeiner

In Tierheimen sitzen zahlreiche Hunde, die auf ein neues Zuhause warten. Darunter viele Rassehunde. Nicht nur aufgrund der oben genannten Gründe und Notsituationen kann ein Dobermann nämlich heimatlos werden. In der Ferienzeit werden leider immer noch zahlreiche Hunde an Autobahnen und anderen Orten einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Wer Glück hat, wird von tierlieben Menschen gefunden und an eine Tierschutzorganisation übergeben.

Im Ausland geraten ebenfalls viele Hunde in Not. Urlauber sehen an Stränden und in den Städten ihres Ferienziels häufig zahlreiche Streuner, die um ihr Überleben kämpfen. Teilweise wurden die Vierbeiner bereits auf der Straße geboren, manchmal sind es jedoch auch ausgesetzte, ungewollte oder unbequem gewordene Haustiere und Rassehunde. Oftmals ist es so gut wie unmöglich, deren Population Herr zu werden. Solche Notfelle, beispielsweise aus dem Mittelmeerraum, werden via Flugpaten auch auf deutsche Pflegestellen und neue Besitzer vermittelt.


Ich muss meinen Dobermann abgeben, was nun?

Sicherlich hast Du die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, Deinen Hund wegzugeben. Falls es keine andere Lösung gibt außer der Abgabe und Du ansonsten schon alles versucht hast, so setze den Hund bitte nicht einfach aus. Es ist durchaus möglich, dass er nicht gefunden wird oder aufgrund seiner Rasse sich niemand an ihn herantraut.

Anbinden vor dem Tierheim ist auch keine gute Idee. Es braucht Dir nicht peinlich zu sein, ihn dort abzugeben. Du zahlst lediglich einen kleinen Unkostenbeitrag und kannst den Angestellten noch etwas über die Vorgeschichte des Dobermanns erzählen, sein Alter verraten, Impfpass abgeben usw. Solche Informationen helfen dem Tierheimpersonal bei der Vermittlung und bei Pflege und Training des Vierbeiners. Damit Dein ehemaliger Hund nicht lange ein Dobermann in Not bleiben muss.

Oft helfen Tierheime und Nothilfen Dir auch gern bei der Vermittlung in ein neues Heim. Schön wäre es, wenn der Dobermann dabei so lange bei Dir in seinem gewohnten Zuhause wohnen könnte, bis er seine neue Familie gefunden hat. Ist dies nicht möglich, kann er für die benötigte Zeit auch in eine Pflegestelle gehen.


Wo finde ich einen Dobermann in Not?

Anlaufstellen gibt es viele, wenn Du auf der Suche nach einem Notfall-Dobermann bist. Du könntest zunächst Kleinanzeigen und entsprechende Seiten im Internet durchforsten. Wird der Dobermann aus privaten Gründen abgegeben, so versuchen es die alten Besitzer nämlich zunächst oft auf diesem Wege.

Weiterhin gibt es online spezielle Seiten extra für Notfelle, die vermittelt werden sollen. Auch solche, die auf den Dobermann spezialisiert sind. Hier werden Dobermänner aus den unterschiedlichsten Verhältnissen zur Adoption angeboten. Nicht selten befinden sich die vorgestellten Hunde auf privaten Pflegestellen. Dies ist für die Psyche des Hundes viel besser und stressfreier, als in einem überfüllten Tierheim.

Junge Frau denkt daran sich einen Hund in Not zu kaufen
Junge Frau denkt daran sich einen Hund in Not zu kaufen

Womit wir bei der letzten Option angekommen wären. „Schwierige“ Dobermänner finden leider immer häufiger ihren Weg in die Tierheime. Unwissenheit und Inkonsequenz lassen den Dobi zum Problemhund werden, der nach einiger Zeit unbequem wird. Frage in den Heimen Deiner Umgebung nach einem Dobermann. Du wirst dabei oft gebeten, den Hund erst einmal bei Spaziergängen kennenzulernen und Euch gegenseitig mehrere Male zu beschnuppern, ehe der Hund zu Dir in sein neues Zuhause ziehen darf. Außerdem werden Dir viele Fragen gestellt und vielleicht kommt sogar jemand und begutachtet Dein Haus oder Deine Wohnung. Diese Vorkontrolle soll sicherstellen, dass der Dobermann in verantwortungsvolle und kompetente Hände kommt und seine Familie sich für den Rest seines Lebens um ihn kümmern wird.


Dobermann in Not zu verschenken?

Wird der Dobermann aus privaten Gründen abgegeben, wie beispielsweise einer Allergie, dann könntest Du eventuell Glück haben und der Hund wird Dir kostenlos übergeben. Dies wird aber eher eine Ausnahmesituation sein und bleiben. Viel eher verlangen die ehemaligen Besitzer zumindest eine Schutzgebühr für ihren wertvollen Dobermann.

Dass auch Tierheime und Pflegestellen ihre Schützlinge nicht umsonst abgeben, hat ebenfalls ihren Sinn. Zum einen müssen solche Tierschutzorganisationen zumindest ansatzweise ihre Kosten decken. Auf der anderen Seite soll sichergestellt werden, dass die neuen Dobermann-Besitzer sich die Hundehaltung finanziell leisten können. Wer schon Probleme hat, den Dobi zu kaufen, der hat sicherlich nicht das nötige Kleingeld für Futter, Tierarztbesuche und Co.

Dobermann in Not zu verschenken
Nur sehr selten ist ein Dobermann in Not zu verschenken

Darüber hinaus verlangen Tierheime neben einer Gebühr für den Dobermann häufig auch einen Schutzvertrag. In diesem kann beispielsweise festgehalten werden, dass der Hund wieder ans Tierheim zurückgegeben wird, wenn eine Haltung (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr möglich ist. Außerdem sind Hunde aus dem Heim oder aus dem Ausland häufig kastriert. Hiermit soll vermieden werden, dass Vermehrer „billig“ an Zuchttiere gelangen. Ein kastrierter Dobermann ist für sie wertlos.


Wie erfahre ich etwas über die Vorgeschichte des Dobermanns?

Wenn Du einem Dobermann in Not ein neues Zuhause schenken möchtest, willst Du natürlich so viel wie möglich über dessen Vorgeschichte und Verhalten wissen. Pflegestellen können da oft am besten Auskunft geben, weil das Tier dort in der Familie lebt und tagtäglich beobachtet werden kann. Hier erhälst Du am ehesten Infos zu:

  • Verträglichkeit mit anderen Artgenossen und Haustieren
  • Kinderfreundlichkeit
  • Macken und Unarten (an der Leine ziehen etc.)
  • Ausbildungsstand
  • Benehmen
  • Alter
  • Gesundheitszustand
  • Herkunft (z.B. Ausland)

Auch Tierheime wissen hin und wieder um die Vorgeschichte ihrer Schützlinge und geben gerne Auskunft über Sozialverhalten und Charakter des Hundes. Wurden diese jedoch vorm Heim ausgesetzt, gefunden oder beschlagnahmt, ist oftmals nur wenig bekannt. Hier kann häufig nur erahnt werden, was der Dobermann alles durchgemacht hat oder wie alt er eigentlich ist. Solche Hunde müssen nicht selten erst mühsam aufgepäppelt und gepflegt werden.

Außerdem benehmen sich viele Hunde in einem stressigen Umfeld wie dem Tierheim völlig anders, als in einem liebevollen und ruhigen Zuhause. Zeigt der Dobermann gegenüber Besuchern beispielsweise Nervosität, Aggressivität oder Ängstlichkeit, so muss dies nicht sein normales Verhalten widerspiegeln. Ein Grund mehr, warum nur hundeerfahrene Menschen sich für einen Dobermann aus dem Tierheim entscheiden sollten.

Natürlich erhälst Du beim Vorbesitzer die meisten Informationen über Deinen zukünftigen Dobermann. Kaufst Du direkt beim früheren Halter, so wirst Du natürlich mit allen wichtigen Details versorgt. Vorausgesetzt es wird Dir nichts Relevantes verschwiegen.


Mit welchen Problemen muss ich bei einem Notfall-Dobermann rechnen?

Welche Probleme möglicherweise auf Dich zukommen, ist natürlich von der Vorgeschichte des Hundes abhängig. Hat der Dobermann bisher gute Erfahrungen in seinem alten Zuhause gemacht und wird er aus einer Notsituation heraus abgegeben, so bekommst Du vielleicht einen wohlerzogenen Hund, der allerdings sehr wahrscheinlich um seine alte Familie trauert und darum leiden wird. Gib ihm Zeit, sich an Dich und sein neues Umfeld zu gewöhnen.

Anders sieht es bei Hunden aus, über die wenig, bis gar nichts bekannt ist. Hier ist Einfühlungsvermögen und jede Menge Geduld gefragt. Auch eine Portion Vorsicht kann bei solchen Kandidaten nicht verkehrt sein. Dobermänner aus dem Ausland, wie Straßenhunde oder allgemein Vierbeiner aus schlechter Haltung haben häufig Schreckliches erlebt, wurden vielleicht sogar misshandelt und sind nicht selten traumatisiert und extrem misstrauisch. Ihr Vertrauen und ihre Zuneigung zu erlangen kann eine Herausforderung werden. Außerdem müssen Streuner, die noch nichts kennen, erst mal an die Regeln im neuen Zuhause herangeführt werden (Stubenreinheit etc.) und natürlich brauchen sie eine solide Grunderziehung. Am besten mit Hilfe einer erfahrenen Hundeschule. Oftmals beginnen Pflegestellen bereits mit dem Training ihrer Schützlinge und leisten gute Vorarbeit.

Training und Erziehung sind ebenfalls von Nöten, wenn der Dobermann aufgrund von Unarten abgegeben wurde. Diese wieder abzutrainieren kann äußerst langwierig sein. Besonders heikel sind bissiges oder aggressives Verhalten. Mache Dir jedoch bewusst, dass diese Verhaltensweisen auf schlechte Haltung und Unkenntnis der vorherigen Besitzer zurückzuführen sind und der Dobermann nichts dafür kann.

Neben Verhaltensauffälligkeiten und seelischen Problemen könnte der Dobermann natürlich auch gesundheitlich angeschlagen sein. Parasiten, Fellprobleme, Krankheiten oder Gewichtsprobleme sind keine Seltenheit.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass leider auch manchmal alte Dobermänner im Tierheim sitzen und auf ein neues Zuhause warten. Sie haben oft die schlechtesten Chancen adoptiert zu werden, weil viele einen jungen Hund bevorzugen. Dabei kann ein Dobermann durchaus 13 Jahre alt werden. Auch ein erwachsener oder älterer Dobi hat also noch einige schöne Jahre vor sich. Außerdem ist so ein Senior sicherlich mehr als dankbar über ein liebevolles und warmes Zuhause für seinen Lebensabend.


Warum sollte ich einem Notfall Dobermann eine Chance geben?

Die meisten Dobermänner sitzen völlig unverschuldet in Tierheimen und Co. Sie sind ihren Besitzern häufig lästig, unbequem oder schlicht zu viel geworden und fristen nun ein trauriges Dasein. Notfelle aus dem Ausland haben oft ebenfalls Schlimmes erlebt und kennen kein liebevolles Zuhause, in dem sie willkommen sind, umsorgt und gepflegt werden. Auf der Straße haben sie ums Überleben gekämpft, Müll gefressen und wurden von Anwohnern verjagt oder gequält. Das Leid der Tiere ist sehr groß und die seelischen Wunden tief.

Wer sich für einen Notfall-Hund entscheidet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz. Nimmst Du einen solchen Dobermann bei Dir auf, so machst Du auf der Pflegestelle oder im Tierheim Platz für einen anderen Hund, der auf ein freundliches Zuhause hoffen darf und beispielsweise aus einer Tötungsstation befreit oder von der Straße geholt werden kann.

Mit viel Geduld wirst Du den ängstlichen Dobermann sicherlich für Dich gewinnen und seine Wunden werden langsam aber sicher heilen. Die Liebe, die Du verschenkst, wird Dir vielfach zurückgezahlt. Oftmals sind es gerade die Notfelle, die sehr anhänglich und dankbar und Dir ein Leben lang treu ergeben sein werden.

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Sarah Zarpentin

    Ich habe einen Dobermann aus Schlechter Haltung vor dem Tierheim Bewart,
    mit meinen Vermietern war alles klar!!!
    Da er aber Kopiert und aus dem ausland kommt,meint die Frau vom Vermieter nun,da ich den Hund ohne Maulkorb und Leine laufen lasse,dass der Gefährliche Hund unbedingt weg muss,da sie Angst um ihre Hunde hat!!!
    Bisher ist nichts Vorgefallen!!!
    Nun weiß ich nicht weiter, und denke es ist ja Sinnvoll hier schonmal zu Schauen damit Ares 1,4 jahre alt nicht ins Tierheim muss

    1. Dobermannseite.de

      Hallo liebe Sarah!

      Was für eine blöde Situation. 🙁
      Steht denn irgendetwas im Mietvertrag bezüglich der Haltungserlaubnis? Was sagen die anderen Mieter? Kann man die evtl. ins Boot holen?
      Wie wäre es denn, wenn Dein Dobi im Haus und in unmittelbarer Nähe zum Grundstück einfach einen Maulkorb trägt und Du den dann abnimmst, wenn Ihr auf Spaziergänge geht bzw. zurückkommt? Wäre das machbar, um den Haussegen zu wahren? Ich kenne mich rechtlich nicht aus, aber was außerhalb des Grundstücks geschieht, geht den Vermieter und seine Frau ja eigentlich nichts an. Sie kann ja anderen Hundehaltern auf der Straße auch nicht vorschreiben, ihren Vierbeinern einen Maulkorb zu verpassen, weil sie Angst um ihre eigenen Hunde hat.
      Oder könnte es evtl. helfen, wenn Du anbietest, mit Deinem Dobermann die Begleithundeprüfung abzulegen und den Nachweis vorzulegen? Falls ein Umzug infrage kommt und machbar wäre, ist dies natürlich ebenfalls eine Möglichkeit. Vorher würde ich aber die anderen Möglichkeiten versuchen.
      Ins Tierheim geben würde ich ihn auf keinen Fall! Wenn Du Deinen Hund aus dem Ausland übernommen hast, dann solltest Du Dich mit dem Verein in Verbindung setzten, der für die Adoption zuständig war. Die sind normalerweise verpflichtet, den Hund wieder zurückzunehmen. Dann könnte der Dobi bei Dir so lange ins Pflege bleiben, bis sich passende Besitzer gefunden haben.
      Wenn eine Vermittlung unvermeidbar ist, kannst Du hier auf unserer Seite gerne auch eine kostenlose Kleinanzeige aufgeben: https://www.dobermannseite.de/dobermann-anzeigen/in-anzeigen-stoebern/

      Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Du eine Lösung für Dich und Deinen Vierbeiner findest.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

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