Dobermann Züchter


Sind Sie auf der Suche nach einem Dobermann Welpen, Dobermann Mix, Dobermann Deckrüden oder möchten Sie einem Dobermann In Not helfen? Hier gibt es kostenlose Dobermann Anzeigen.

Dobermann Züchter in Baden-Württemberg

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Dobermann Züchter in Bayern

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Dobermann Züchter in Niedersachsen

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Dobermann Züchter in NRW Nordrhein-Westfalen

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Dobermann Züchter in Sachsen-Anhalt

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Den richtigen Dobermann Züchter finden

Wer sich auf die Suche nach einem Dobermannzüchter macht, wird mit einer Vielzahl an klangvollen Zwingernamen und liebevollen Hobbyzuchten konfrontiert, die alle ihre Welpen anpreisen und angeblich artgerecht und mit viel Sachverstand großgezogen haben.

Doch wie können Sie sicher sein, dass der von Ihnen gewählte Züchter seriös ist, ihm die Gesundheit seiner Schützlinge am Herzen liegt und er sich an Regeln und Vorschriften eines guten Vereins hält, der die Zuchtstätte regelmäßig kontrolliert? Die nachfolgenden Tipps sollen Ihnen helfen, eine gute und gewissenhaft geführte Dobermannzucht ausfindig zu machen und eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen.

Damit Sie einen gesunden Dobermannwelpen bekommen, der einen guten Start ins Leben hatte und Ihnen lange Freude bereiten wird.

Gesunde Welpen vom Dobermann Züchter
Dobermann Züchter

Welche Verbände gibt es für den Dobermann?

Dobermann-Verein e.V.
Feldkirchener Str, 10/1. OG
85551 Kirchheim b. München

http://www.dobermann.de/

Dieser Verein führt das einzige Zuchtbuch, welches vom VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) anerkannt wird. Seine Gründung war im Jahre 1899 und ist seitdem Anlaufstelle für alle Züchter, Besitzer und Liebhaber der Dobermannrasse. Der Dobermann-Verein e.V. ist außerdem eine gute Informationsquelle, wenn Sie sich auf die Suche nach einem eingetragenen und seriösen Dobermannzüchter machen.

Die vom Dobermann-Verein ausgestellten Ahnentafeln haben übrigens auch internationale Gültigkeit, da der Verein dem VDH angehört und dieser wiederum der FCI angeschlossen ist. Somit gibt es keinerlei Probleme oder Hindernisse, wenn Sie mit Ihrem neuen Dobermann gerne züchten wollen, ihn auf Ausstellungen präsentieren oder Erfolge im Hundesport feiern möchten.


Wie ist der erste Eindruck?

Der spannende Moment ist gekommen. Sie haben mit einem Dobermann Züchter Kontakt aufgenommen, der gerade einen Wurf hat, und dürfen die Welpen endlich das erste Mal sehen.

Bevor Sie nun allerdings aufgeregt und Hals über Kopf auf die Welpenkiste zusteuern, werfen Sie ruhig einen langen und genauen Blick auf die Räumlichkeiten und verschaffen sich einen ersten Eindruck von der Zuchtstätte.

  • Riecht es sehr streng nach Hund?
  • Wo sind die Welpen und ihre Mutter untergebracht? Im Haus, einem extra Raum oder gar draußen im Zwinger?
  • Haben die Dobermänner Familienanschluss?
  • Sind die Räumlichkeiten sauber und gepflegt?
  • Dürfen Sie die Zuchthündin und ggf. den Zuchtrüden sehen sowie deren Papiere oder Gesundheitszeugnisse?
  • Wie reagieren Welpen und Mutter auf den Züchter? Ängstlich, aggressiv, freundlich, gelassen?
  • Wie geht der Züchter mit seinen Tieren um?
  • Wirken die Welpen lebhaft, neugierig und gesund?
  • Wird auf Ihre Fragen eingegangen?
  • Wirkt der Züchter kompetent und informiert Sie gerne?
  • Stellt der Züchter Ihnen ebenfalls Fragen und bringt etwas über Ihre Lebenssituation in Erfahrung?
  • Dürfen Sie zu einem weiteren Besuch wiederkommen?
  • Werden Sie gedrängt, einen Welpen zu kaufen?

Bei all der Aufregung und Vorfreude sollten Sie dennoch einen kühlen Kopf bewahren. Vertrauen Sie ruhig auf Ihr Bauchgefühl und fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt. Haben Sie von Anfang an kein gutes Gefühl, ist es besser, von einem Kauf abzusehen.

Auch wenn die dort angebotenen Dobermannwelpen sicherlich allesamt sehr tapsig und niedlich sind. Wirkt die Zuchtstätte jedoch hundefreundlich, einladend und sauber und der Züchter steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, dann wird wohl bald ein kleiner Welpe bei Ihnen einziehen.


Ein guter Züchter legt Wert auf die Einhaltung des Rassestandards

Seriöse Züchter sind stets darum bemüht, die Rasse zu verbessern und dem vorgeschriebenen Rassestandard so nahe wie möglich zu kommen. Wie der perfekte Dobermann auszusehen hat, was seine typischen Merkmale sind und welche Charakteristika er aufweisen muss, sind dabei im Standard ganz genau vorgegeben und nur wenige leichte Abweichungen davon sind überhaupt erlaubt.

Damit die Qualität der Zucht nicht leidet, müssen Rüden und Hündinnen darum eine genaue Prüfung über sich ergehen lassen, um eine Zuchtzulassung zu halten. So soll gewährleistet werden, dass ausschließlich gesunde und im Aussehen perfekte Hunde in die Zucht gehen. Fragen Sie also freundlich nach, ob Sie einen Blick in die Papiere der Hunde werfen dürfen. Ein guter Züchter hat nichts zu verbergen.

Woran erkenne ich einen seriösen Dobermann Züchter?
Woran erkenne ich einen seriösen Dobermann Züchter?

Wie viele verschiedene Hunde bzw. Hunderassen sind in einer Zuchtstätte vertretbar?

Nicht selten trifft man bei einem Züchter gleich ein ganzes Rudel Hunde an. Davon werden nicht alle zwangsläufig auch eingesetzt. Oftmals behält der Züchter Rüden oder Hündinnen, die nicht mehr zum Zuchteinsatz kommen, und schenkt ihnen für die verbleibende Zeit ein schönes Zuhause.

Auch Welpen, welche nicht vermittelt werden konnten, bleiben selbstverständlich in der Zuchtstätte und werden mit viel Liebe und Sachverstand aufgezogen.

Nur weil jemand eine Leidenschaft für den Dobermann hat, bedeutet dies nicht gleich, dass alle anderen Rassen tabu sind. Ein großer Hundefreund und Züchter kann sich ebenso für eine andere Rasse begeistern, weshalb Sie außer dem Dobi möglicherweise noch andere Hunderassen zu Gesicht bekommen, wenn Sie sich verschiedene Zwinger ansehen.

Hin und wieder wird mit der anderen Rasse sogar ebenfalls gezüchtet. Dagegen spricht im Grunde genommen nichts. Sind allerdings überdurchschnittlich viele Hunde in der Zuchtstätte, mehr als zwei Rassen (mit denen gezüchtet wird) oder zahlreiche Würfe, so ist Vorsicht geboten. Erst recht, wenn Ihnen angeboten wird, jede Hunderasse besorgen zu können, falls nichts Geeignetes für Sie dabei sein sollte.


Fragen erlaubt! – Der Dobermann Züchter wird Sie eingehend beraten

Besonders, wenn dies Ihr erster Dobermann sein sollte, haben Sie bestimmt viele Fragen und wer könnte Ihnen da besser weiterhelfen, als der Züchter selbst. Er gibt Ihnen gerne Auskunft zur Rasse, seinen eigenen Schützlingen, Besonderheiten oder sogar Problemen, welche die Haltung eines solchen Hundes mit sich bringen könnte. Denn den Dobermännern haften leider viele Vorurteile an und Besitzer stoßen unter Umständen auf Ablehnung oder werden mit Ängsten Ihrer Mitmenschen konfrontiert. Der Züchter kann Ihnen da sicherlich einiges zu erläutern und Ihnen beim gekonnten Umgang mit solchen Situationen helfen.

Natürlich interessiert Sie aber am brennendsten die Frage nach dem derzeitigen Wurf und ein guter Züchter kennt seine Welpen natürlich am besten und kann Sie ausführlich beraten. Welcher Dobi ist temperamentvoll, welcher neugierig, welcher unterwürfig und so weiter. Natürlich erläutert der Züchter auch, wie der Trainingsstand der Welpen ausschaut, was sie schon alles erlebt haben und wie es mit Prägung und Sozialisation vorangeht. Er hilft Ihnen gerne weiter, wenn es darum geht, den richtigen Welpen auszusuchen, der am besten in Ihre Familie passt.

Und nach dem Kauf? Natürlich interessiert den Dobermannzüchter auch, was nach dem Kauf mit den Welpen geschieht und wie ihr Werdegang ausschaut. Vielleicht ziehen Sie selbst in Erwägung zu züchten oder auf Ausstellungen zu gehen? Einige Züchter veranstalten regelmäßig Nachtreffen für die ehemaligen Welpen und ihre neuen Besitzer.

Eine schöne Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und mögliche Fragen mit dem Züchter und anderen Haltern zu diskutieren. Aber auch ohne solche Treffen wird ein seriöser Züchter, dem etwas an seinen Tieren liegt, Sie auch nach dem Kauf noch gern beraten und bei aufkommenden Fragen gerne helfen.


Will der Dobermannzüchter auch etwas von mir wissen?

Wundern Sie sich nicht, wenn auch Ihnen einige Fragen gestellt werden, bevor der Züchter den Kaufvertrag zückt und einen seiner Schützlinge in Ihre Hände gibt. Er könnte beispielsweise Folgendes in Erfahrung bringen wollen:

  • Hatten Sie schon einmal einen Hund?
  • Wenn ja, einen Dobermann?
  • Wissen Sie um die Besonderheiten und Ansprüche der Rasse?
  • Welchen Beruf haben Sie?
  • Wie viel Zeit haben Sie für den Hund?
  • Wie ist Ihre Wohnsituation? Haus mit Garten, Wohnung, Hof, …
  • Leben Kinder im Haushalt? Wie alt?
  • Wo soll der Dobi leben? Im Haus oder Zwinger vielleicht?
  • Haben SIe vor eine Hundeschule zu besuchen?
  • Was erwarten Sie vom Hund?
  • Soll es ein Wachhund werden, möchten Sie züchten oder wünschen Sie sich einen Familienhund?

Ein guter und liebevoller Züchter wird das Wohlergehen seiner Hunde immer über den möglichen Gewinn stellen. Darum kann es durchaus vorkommen, dass er einen potenziellen Käufer lieber ablehnt, als seinen Dobermannwelpen in sehr unerfahrenen Händen zu sehen oder in nicht artgerechter Haltung zu wissen.


Werden mir die Elterntiere meines Dobermannwelpen vorgestellt?

Finger weg, wenn Ihnen die Elterntiere gar nicht erst gezeigt werden oder Ihnen Ausreden erzählt werden, wenn Sie explizit darum bitten. Ausflüchte, warum die Hunde denn gerade nicht da sind, gibt es viele.

Die Hündin ist gerade Gassigehen, der Rüde ist auf einer Ausstellung, sie sind beide beim Tierarzt, usw. Sagen Sie ruhig, dass Sie warten möchten, bis die Tiere wieder zurück sind, oder Sie ein anderes Mal wiederkommen, um die Eltern zu begutachten.

So gehen Sie auf Nummer sicher. Natürlich ist jedoch nicht immer ein Rüde anwesend. Einige Züchter lassen ihre Hündin von einem Deckrüden belegen, der nicht zum eigenen Bestand gehört.

Werden Ihnen die Elterntiere gezeigt oder zumindest die Mutterhündin, so achten Sie genau auf das Verhalten der Hunde. Sind sie nervös in Gegenwart des Züchters, ängstlich oder gar aggressiv? Kein gutes Zeichen! Sie sollten sich eigentlich freuen ihren Züchter zu sehen, mit dem Schwanz wedeln und ihn ausgiebig begrüßen.

Weiterhin wird viel Wert gelegt auf ein einwandfreies Wesen und einen guten Charakter der Zuchttiere. Von einer Zucht mit aggressiven, überdurchschnittlich scharfen oder sehr ängstlichen Hunden wird immer abgesehen. Da können die Tiere noch so ein tolles und perfektes Äußeres haben. Außerdem sollte die Hündin keine Wurfmaschine sein. Ein Wurf pro Jahr sollte genügen und nach besonders großen Würfen sollte der Abstand sogar mindestens 18 Monate oder länger bis zu einer erneuten Belegung sein.


Brauchen Zucht-Dobermänner medizinische Untersuchungen?

Um eine Zuchtzulassung für Deckrüden oder Zuchthündinnen zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. So ist eine bestandene Begleithundeprüfung beispielsweise Pflicht und auch ein HD-Befund muss vorgelegt werden.

Es gibt jedoch noch eine weitere Reihe von möglichen Erbkrankheiten, deren Untersuchung zwar nicht verpflichtend ist, die seriöse Züchter allerdings durchaus in Betracht ziehen.

Regelmäßige Langzeit-EKGs können zum Beispiel einen Hinweis auf die gefährliche DCM (Dilatative Kardiomyopathie) geben und es gibt einen DNA-Test für das Van Willebrand Syndrom. Selbstverständlich werden nach bestem Wissen und Gewissen nur körperlich fitte, charakterlich einwandfreie und natürlich gesunde Elterntiere miteinander verpaart.

Rassetypische Krankheiten beim Dobermann sind:

  • Dilatative Kardiomyopathie (DCM)
  • Blue Dobermann Syndrom (Alopezie)
  • Wobbler-Syndrom
  • Dancing Dobermann Disease
  • Van Willebrand Syndrom
  • Hüftgelenkdysplasie (HD)

Siehe auch: Dobermann Krankheiten


Die Gesundheit der Dobermannwelpen ist das Wichtigste

Ein Züchter kann viel tun, um möglichst gesunde Welpen zu gewährleisten. Dies fängt bereits bei der Wurfplanung an und hört nach der Geburt der Welpen keinesfalls auf:

  • Ein gesunder Deckrüde, mit gutem Stammbaum
  • Die Mutterhündin hat einen akutellen Impfstatus und wurde regelmäßig entwurmt
  • Sie bekommt nur hochwertiges (Spezial-) Futter während der Trächtigkeit
  • Medizinische Überwachung der Trächtigkeit mit regelmäßigen Untersuchungen
  • Um den Geburtstermin herum ist Tag und Nacht jemand an der Wurfkiste
  • Der Züchter unterstützt (wenn nötig) den Geburtsvorgang und hilft den Welpen auf die Welt
  • Bei Komplikationen wird schnellstmöglich ein Tierarzt hinzugezogen
  • Entwurmung der Welpen
  • Erste Impfungen für den Wurf
  • Gutes Welpenfutter
  • Familienanschluss

Sollte schon beim Züchter mit der Sozialisation und Prägung der Dobermannwelpen angefangen werden?

Für den Dobermannwelpen ist alles neu. Er entdeckt seine Welt aufgeweckt und mit großer Neugier. Besonders die ersten 16 Wochen gelten als sensible Phase. Sie sind der Grundstein für das spätere Leben und wie gelassen oder ungestüm er auf Umweltreize reagieren wird.

Denn alles, was in diesen ersten Lebenswochen geschieht, prägt sich der kleine Dobi gut ein. Umso wichtiger, dass der Welpe ausschließlich positive oder zumindest neutrale Erfahrungen macht und keine bösen und schlechten Ereignisse ihn prägen.

Dobermann Züchter Prägung Welpen
Sie erkennen also einen guten Züchter auch daran, dass er Zeit und Mühe in die Gewöhnung und Prägung seiner Welpen investiert.

Sie erkennen also einen guten Züchter auch daran, dass er Zeit und Mühe in die Gewöhnung und Prägung seiner Welpen investiert. So lernt der kleine Dobermann viele Situationen und Reize bereits kennen, ehe er in sein neues Zuhause zieht.

Bei der Sozialisation sollten die Welpen zum Beispiel Folgendes kennenlernen:

Menschen
Natürlich kennt der Dobermann Menschen bereits. In der Zuchtstätte laufen dauernd welche rum. Doch der Dobi muss lernen, dass es nicht nur einen Typ Mensch gibt. Da sind auch Kinder, Babys, Senioren oder Menschen im Rollstuhl oder mit Stock. Einige tragen Bart, Hut, Helm, Regenschirm oder Brille. Und es geht nicht immer gemächlich zu: Es wird gerannt, getorkelt, gehumpelt, gehüpft, fahrradgefahren, gejoggt usw.

Andere Hunde
In der Zuchtstätte begegnen die kleinen Dobi-Welpen, neben Mutter und Geschwistern, oft noch anderen Hunden. Sie alle helfen dem Nachwuchs, die Regeln des Zusammenlebens zu lernen und sich in das bestehende Rudel zu integrieren. Doch es gibt noch eine Welt außerhalb der Zuchtstätte und auch dort gibt es Hunde aller Art, Aussehen und Größe. Gut, wenn der Dobermannwelpe auch die bereits ein wenig kennenlernen kann. Denn den Umgang mit fremden Hunden muss ein Welpe auch erst lernen. Er genießt außerhalb des Rudels keinerlei Welpenschutz und muss lernen sich zu behaupten oder eben unterzuordnen. Ein Welpenkurs oder eine Welpenspielstunde kann ihm helfen, solche sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.

Tiere
Auf einem Spaziergang in Wald, Stadt oder auf weiter Flur können dem Dobermann viele verschiedene Tiere begegnen. Vögel, Kühe, Pferde, Katzen, Rehe und noch viel mehr große und kleine Lebewesen sollten dem Dobi ganz selbstverständlich sein, sodass er ihnen nicht allzu viel Beachtung schenkt und immer gelassen bleibt. Auch wenn zum Beispiel ein Pferd locker vorbei trabt oder eine Katze über die Straße huscht. Wenn ein Hund andere zwei- und vierbeinige Tiere nicht kennt, versucht er sie womöglich zu verbellen, reagiert ängstlich oder entwickelt einen starken Jagdtrieb.


Wird der Dobermannwelpe vom Züchter bereits an Umweltreize gewöhnt?

Die Gewöhnung ist natürlich ebenso wichtig und wertvoll für ein späteres entspanntes und ausgeglichenes Wesen. Der Züchter wird versuchen ein breites Spektrum an Möglichkeiten abzudecken:

  • Unterschiedliche Geräusche im Haushalt: Waschmaschine, Staubsauger, Fernseher, Türklingel, Telefon usw.
  • Transportbox
  • Autofahren
  • Gegebenenfalls das Bus- oder Bahnfahren
  • Straßenverkehr allgemein
  • Unterschiedliche Untergründe: Teppich, Gras, Wasser, Sand, Fliesen, Asphalt, Schotter usw.
  • Treppensteigen und Aufzug fahren
  • Automatische Schiebetür / Drehtür
  • Brücken
  • Innenstadt
  • Evtl. Café, Bistro oder Biergarten (falls Hunde erlaubt)
  • Menschenansammlungen
  • Wasser (Meer, See, Badewanne, Fluss, Pool o. Ä.)

Da der Züchter möglicherweise nicht alle Konstellationen und Situationen bei Prägung und Sozialisation bewerkstelligen oder gewährleisten kann, sollten die zukünftigen Besitzer natürlich kontinuierlich mit dem Dobermann weiterarbeiten und ihn viele positive Erfahrungen machen lassen. Dies geht, wenn auch etwas mühseliger, selbst nach der sensiblen Phase noch recht gut. Sie brauchen nur etwas mehr Geduld.

Besonders wichtig: Alles, womit der Dobermann in seinem späteren Zuhause sehr häufig konfrontiert wird, sollte früh eingeführt werden und mit positiven Erfahrungen verknüpft sein.


Wann ist das beste Abgabealter für den Dobermannwelpen?

Die meisten Züchter geben ihre Welpen zwischen der 8. und 12. Lebenswoche ab. Jünger sollten die Dobermannwelpen keinesfalls sein, denn bis zur 8. Woche findet die erste Prägungsphase statt und die sollte der kleine Dobermann bei seiner Mutter, den Wurfgeschwistern und anderen Hunden in der Zuchtstätte verbringen.

Kommt der Hund vorher in sein neues Zuhause, wird er zwar erfolgreich auf seine Menschen geprägt, weist aber häufig Fehlverhalten gegenüber seinen eigenen Artgenossen auf.

Besonders die unseriösen Vermehrer entreißen die kleinen Welpen aber bereits mit 4 oder 5 Wochen der Mutter, da sie so besonders süß und tapsig aussehen und am ehesten verkauft werden. Außerdem wird so schnell Platz geschaffen für weitere Welpen.

Mit etwa 2 Monaten ist die Abgabe jedoch kein Problem mehr und der Dobi kann die anschließende Sozialisationsphase bei seinen neuen Besitzern durchlaufen, lernt die Regeln des Zusammenlebens kennen und kann sich erfolgreich in sein neues “Rudel” integrieren. Natürlich muss der Kleine behutsam und kontinuierlich weiterhin Umweltreizen und fremden Situationen ausgesetzt werden, damit er viele Erfahrungen sammeln kann.

Bleibt der Welpe länger als 8 Wochen beim Züchter, so verbringt er die Sozialisationsphase unter Artgenossen und genießt noch etwas länger Mamas Erziehung und den Umgang mit den anderen Hunden dort. Dies macht ihn etwas vernünftiger und psychisch ausgeglichener. Allerdings muss in diesen zusätzlichen Wochen der Züchter weiterhin für eine gelungene Sozialisation und Gewöhnung sorgen, damit diese besondere Zeit ausreichend genutzt wird und der kleine Dobi viele positive Erfahrungen macht. Denn mit 16 Wochen etwa endet die sensible Phase.

Natürlich können Sie einen Dobermann auch noch nach der 12. Woche und sogar nach Abschluss der sensiblen Phase beim Züchter abholen bzw. kaufen. Sozialisierung und Gewöhnung können zwar etwas langwieriger ablaufen, sind jedoch nicht vollkommen unmöglich. Dies beweisen auch die unzähligen Dobermänner in Not, die unter Umständen auf der Straße aufgewachsen sind und sich selbst mit mehreren Monaten noch wunderbar in ihr menschliches Rudel einfügen und aufgestellte Regeln schnell begreifen.

Übrigens: Gut möglich, dass der Züchter einen kräftigen und selbstbewussten Dobermannwelpen bereits mit 8 Wochen abgibt, aber sein scheues und sensibles Geschwisterchen eher etwas später. Auch dies macht einen guten Züchter aus. Er kennt seine Schützlinge und wird ihnen die Zeit geben, die sie brauchen.


Erhalte ich einen Kaufvertrag für meinen Dobermann?

Ist es so weit und der Dobermannwelpe zieht bei Ihnen ein, so erhalten Sie natürlich seinen Impfpass, mögliche Ahnentafeln und auch Gesundheitszeugnisse, falls bereits medizinische Untersuchungen vorgenommen wurden. Darüber hinaus wird bei einem seriösen Züchter immer ein Kaufvertrag abgeschlossen. Er enthält sowohl Ihre Daten, die des Züchters und auch wichtige Angaben zum Welpen. Wann war der Geburtstermin? Gibt es beispielsweise Abweichungen vom Rassestandard? Was ist die geplante Verwendung? Möchten Sie selbst züchten, so wird dem derzeitigen Züchter möglicherweise ein bevorzugtes Kaufrecht für die späteren Welpen eingeräumt. Auch ein Rückkaufsrecht des gerade verkauften Welpen ist denkbar. Wird der Welpe nach Einzug bei Ihnen krank oder stellen sich Angaben des Züchters als grob falsch heraus, so haben Sie zudem ein Rückgaberecht.


Was benötige ich für die Erstausstattung des Dobermannwelpen?

Wurde ein Welpe beim Züchter ausgesucht, vergehen in der Regel noch mehrere Wochen, bis der Vierbeiner abgeholt werden kann und endlich bei Ihnen einzieht. Diese Zeit sollten Sie nutzen, um das neue Zuhause auf den Welpen vorzubereiten, eine Erstausstattung zu kaufen und es hundesicher zu machen.

Für den Anfang benötigen Sie Folgendes:

  • Hundedecke oder Korb
  • Leine
  • Halsband oder Geschirr
  • Kotbeutel oder Schaufel
  • Transportbox oder Sicherheitsgeschirr fürs Auto
  • Spielzeug
  • Futter
  • Kauartikel
  • Leckerlis
  • Fress- und Trinknäpfe
  • Ggf. Welpentoilette, Zeitungspapier oder Ähnliches
  • Pflegeutensilien

Wie gelingt die Eingewöhnung des Dobermannwelpen im neuen Zuhause?

Der Züchter wird Ihnen viele hilfreiche Tipps zur Eingewöhnung geben. Oft bekommen Sie vom ihm auch ein kleines Welpenpaket mit auf den Weg. Darin befindet sich ein kleiner Vorrat des gewohnten Welpenfutters, eine Decke oder etwas anderes, das nach dem vertrauten Geruch der Mutter und der Wurfkiste riecht, eine Welpenfibel mit weiteren guten Hinweisen und vielleicht noch ein kleines Lieblingsspielzeug des Dobermanns.

Doch auch Sie können einiges tun, damit einem gelungenen Start nichts im Wege steht:

  • Nehmen Sie sich Urlaub, wenn der Welpe bei Ihnen einzieht. Am besten mehrere Wochen.
  • Geben Sie dem Welpen bei Ankunft in seinem neuen Heim Zeit und stürzen Sie sich nicht gleich alle auf ihn.
  • Besucher, die den kleinen Kerl gerne sehen möchten, können gern ein paar Tage später kommen.
  • Lassen Sie den Hund sein Zuhause in Ruhe erkunden.
  • Zeigen Sie ihm seinen Schlafplatz und auch, wo er Wasser und Futter findet.
  • Darf er sich im Haus lösen, sollte ihm auch dieser Platz gezeigt werden.
  • Warten Sie, bis der Welpe zu Ihnen kommt. Nehmen Sie ihn nicht dauernd hoch oder streicheln ihn permanent.
  • Der Welpe will aufs Sofa? Ist dies nicht erlaubt, heißt es schon jetzt deutlich “Nein” zu sagen und klare Regeln aufzustellen.
  • Mit der Erziehung kann sofort begonnen werden. Fragen Sie dazu auch rechtzeitig in einer Hundeschule nach Welpenkursen.

Checkliste: Woran erkenne ich einen guten Dobermann Züchter?

  • Die Räumlichkeiten beim Züchter wirken sauber.
  • Die Hunde machen einen gepflegten Eindruck.
  • Sie dürfen Fragen stellen und werden gern beraten.
  • Der Züchter möchte mehr über das neue Zuhause seines Schützlings wissen.
  • Sie dürfen die Mutterhündin und auch den Deckrüden begutachten, sofern dieser dem gleichen Züchter gehört.
  • Die Hündin wird nicht bei jeder Läufigkeit gedeckt.
  • Es befinden sich nicht überdurchschnittlich viele Hunde beim Züchter.
  • Es wird mit maximal 2 Rassen gezüchtet.
  • Die Hunde sind in Gegenwart des Züchters freudig und aufgeweckt.
  • Es werden ausschließlich gesunde Hunde verpaart und Gesundheitszeugnisse und Gutachten werden gern gezeigt.
  • Die Dobermänner entsprechen dem Rassestandard und sind wesensfest.
  • Die Hunde haben Familienanschluss und leben nicht isoliert.
  • Der Züchter hat bereits mit der Gewöhnung und Sozialisation der Welpen angefangen.
  • Die Welpen sind entwurmt und bekamen bereits die ersten Impfungen.
  • Niemals wird Ihnen ein Welpe aufgeschwatzt oder gar aufgedrängt.
  • Sie dürfen zu einem weiteren Besuch wiederkommen.
  • Der Dobermannwelpe darf frühestens mit 8 Wochen in sein neues Zuhause umziehen.
  • Sie erhalten einen Kaufvertrag sowie sämtliche Papiere des Welpen ausgehändigt.
  • Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl.
Checkliste Dobermann Züchter
Checkliste für einen seriösen Dobermann Züchter. Sind Ihre Daumen oben?

 


Kaufen SIe keine Welpen von unseriösen Dobermannzüchtern oder Vermehrern!

Sie bieten Welpen auf Märkten an, Parkplätzen oder über das Internet. Die süßen Welpen sind wirklich sehr günstig und die Versuchung ist groß so einen kleinen Dobermann direkt zu kaufen und mitzunehmen. Immerhin wird ja eine Menge Geld beim Kaufpreis gespart, verglichen mit den Kosten bei einem eingetragenen Züchter.

Doch selten macht sich jemand Gedanken darüber, wo diese Welpen herkommen und warum sie eigentlich so billig sind. Häufig stammen sie aus Massenzuchtbetrieben, wo alle möglichen Rassen “produziert” werden. Dafür muss vor allem die Mutterhündin sehr leiden. Bei jeder Hitze wird sie belegt und erhält keinerlei medizinische Überwachung während der Trächtigkeit und kein Spezialfutter, das sie optimal unterstützt und dem gesteigerten Nährstoffbedarf gerecht wird.

Die Welpen werden ihr anschließend mit nur wenigen Wochen entrissen. So sind die Welpen richtig süß und verleiten potenzielle Käufer zu einem Spotankauf. Doch die Psyche der Welpen leidet bei einer so frühen Trennung sehr und es können Verhaltensauffälligkeiten entstehen, da weder eine Gewöhnung erfolgt ist, noch Prägung oder irgendeine Art von Sozialisation. Außer ihrer Mutter und dem kleinen Käfig, in dem sie geboren wurden, kennen die Dobermannwelpen nichts.

Kaufen Sie keine Welpen aus dem Kofferraum!
Kaufen Sie keine Welpen aus dem Kofferraum!

Die hygienischen Bedingungen in den sogenannten “Puppy Mills” lässt darüber hinaus sehr zu wünschen übrig. Da Impfungen und Wurmkuren Geld kosten, wird daran natürlich ebenfalls gespart. Krankheiten breiten sich darum in solchen Zuchtbetrieben in Windeseile aus und natürlich sind davon auch die Welpen betroffen.

So sind sie schon beim Verkauf häufig krank, was der neue Besitzer leider erst merkt, wenn es bereits zu spät ist. Hohe Tierarztkosten und die Angst, den kleinen Dobermann schon bald zu verlieren oder einschläfern zu müssen sind leider die Folgen.

Was tun, wenn ich einen unseriösen Dobermann Züchter oder gar Vermehrer entdeckt habe?

Viele wissen natürlich Bescheid über unseriöse Züchter und möchten eigentlich gerne helfen. Beispielsweise indem Sie einen Dobermannwelpen vom Vermehrer retten möchten und ihm ein schönes, artgerechtes und liebevolles Zuhause schenken.

Die Absichten sind gut und sicherlich ehrenhaft, trotzdem (so schwer es auch fällt) sollten Sie von einem Kauf besser absehen. Bedenken Sie: Für jeden verkauften Welpen wird Platz geschaffen für den nächsten. Der Kreislauf kann nicht durchbrochen werden, wenn Hundefreunde aus Mitleid doch beim Vermehrer kaufen, der nur auf das schnelle Geld aus ist.

Sagen Sie NEIN zu unseriösen Dobermann Züchter!
Sagen Sie NEIN zu unseriösen Dobermann Züchter!

Verschließen Sie natürlich trotzdem nicht Ihre Augen! Dies können Sie tun, um dem Leid der Tiere ein Ende zu bereiten:

1. NICHT kaufen! Sinkt die Nachfrage nach den vermeintlich billigen Welpen, so lohnt sich das Geschäft irgendwann nicht mehr und die Vermehrer geben auf.

2. Werden Ihnen Welpen (egal welcher Rasse) aus dem Kofferraum angeboten oder auf einem Markt, so melden Sie die Verkäufer bitte umgehend der Polizei. Notieren Sie sich das Aussehen der betroffenen Personen und wenn möglich auch das Nummernschild und den Fahrzeugtyp. Oft bieten Vermehrer aus dem Ausland auch an, den Welpen zu Ihnen nach Hause zu bringen oder sich auf halber Strecke auf einem Rastplatz zu treffen. Laden Sie doch die Polizei gleich auch zu so einem Treffen ein.

3. Besuchen Sie eine inländische Zuchtstätte, in der die hygienischen Umstände erschreckend sind, in der die Hunde nicht artgerecht und sogar isoliert gehalten werden, sich massenhaft Hunde und viele verschiedene Rassen aufhalten, so können Sie dem nächstgelegenen Tierheim Bescheid geben. Auch eine Tierschutzorganisation kann eingeschaltet werden. Die wird sich umgehend kümmern und die Missstände vor Ort genau unter die Lupe nehmen.


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